3 Fragen an… Mohammed Malek

Von Nadine Stimmer am 07. August 2019

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Einen Blick hinter die Kulissen seiner täglichen Arbeit bei Brainloop gewährte uns unser Presales-Kollege Mohammed Malek in „3 Fragen an…“. Er verrät uns dabei nicht nur, vor welchen Herausforderungen Unternehmen stehen, wenn sie sich an uns wenden, sondern auch, was sein persönliches Aha-Erlebnis in puncto IT-Sicherheit war.

1. Mit welchen Themen wenden sich Unternehmen an uns?

Ganz egal, ob es um Neukunden oder Bestandskunden geht – grundsätzlich lassen sich die Themen bzw. Anfragen der Unternehmen immer wieder auf folgenden Nenner bringen: Die Suche nach einer Plattform, die den sicheren Austausch sensibler Informationen innerhalb und außerhalb des Unternehmens ermöglicht. Dieses Anliegen differenziert sich erst bei der Frage, für welchen Einsatzbereich oder welches Szenario ein vertraulicher Informationsaustausch sichergestellt werden soll. Das kann dann deutlich variieren – auch abhängig von der Unternehmensgröße. Konzerne, aber auch vermehrt kleine und mittelständische Unternehmen sind beispielsweise durch ihre Unternehmenssatzungen verpflichtet, ihre Gremienkommunikation sicher abzuwickeln. Andere wiederum kommen in der Folge eines Cyberangriffs auf uns zu und wollen ihre Daten & Informationen besser schützen. Ein weiteres essenzielles Thema ist ebenfalls eine sichere Zusammenarbeit im Unternehmen und darüber hinaus. Unternehmen stellen uns hier oft die Frage, wie sie gerade die Arbeit und den Austausch mit Externen sicher gestalten können. Da Brainloop Lösungen keine Installation auf dem PC oder Laptop bedürfen und gleichzeitig höchste Sicherheitsansprüche erfüllen, sind wir für diese Anwendungsbereiche sehr gut aufgestellt. Und was natürlich seit letztem Jahr alle betrifft, ist ein DSGVO-konformes Arbeiten. Mit unserer TCDP-Zertifizierung können wir den Kunden hier die gesetzlich vorgeschriebene Überprüfung der Datenschutzvorkehrungen bei Cloud-Diensten erleichtern. Außerdem speichern wir die Daten ausschließlich in Deutschland oder anderen lokalen europäischen Rechenzentren, worauf unsere Kunden auch größten Wert legen.

2. Für welche Prozesse nutzt Du Brainloop?

Ich selbst nutze unsere Brainloop Lösungen für verschiedene Themen: Einerseits verwalte ich die Ablage aller meiner Dokumente und Unterlagen – von offen bis streng vertraulich – damit. Denn dank der Microsoft Office Integration geht das genauso komfortabel wie direkt auf dem Windows Explorer, nur, dass meine Dokumente so sicher sind. Zudem kann ich unabhängig davon, wann und wo ich mich gerade befinde, darauf zugreifen. Andererseits setze ich unsere Software auch für die Kommunikation mit unseren Kunden bzw. intern im Team und den gesicherten Versand von Dokumenten ein. Letzteres finde ich besonders praktisch, da die vertraulichen Informationen lediglich als Link und nicht als Anlage versendet werden und so immer in einer sicheren Umgebung verbleiben.

Empfehlenswert finde ich den Einsatz unserer Lösung außerdem auch bei Gremiensitzungen. Beispielsweise halte ich es bei Aufsichtsrats- oder Vorstandssitzungen sinnvoll, das Sitzungsprotokoll direkt sicher zu verwahren und so den Informationsabfluss oder andere Fehler von Vornherein zu vermeiden, die am Ende Millionen kosten könnten.

3. Was war Dein Aha-Erlebnis in Sachen IT-Sicherheit?

Ich bin immer wieder über das Handling von Passwörtern überrascht. Gewissermaßen geben wir mit einem Urvertrauen unsere Daten und danach entsprechende Passwörter für E-Mail, Bankkonten oder sonstige Accounts an, ohne das je großartig zu hinterfragen. Als ich bei Brainloop angefangen habe, hat es mich dann doch überrascht, dass ein einziges Passwort manchmal zur Absicherung womöglich gar nicht ausreichend ist und man seine Accounts mit mehreren Faktoren schützen sollte. Die Multifaktor-Authentifizierung ist jetzt stark auf dem Vormarsch, aber hat für mich hier anfangs doch für ein kleines Aha-Erlebnis gesorgt. Das hat auch dazu geführt, dass ich mittlerweile bei der Vergabe von Passwörtern und der Frage danach, ob ich einen zweiten Faktor zur Authentifizierung verwenden will, kurz innehalte und mir bewusst überlege, welche Konten ich mit zwei oder womöglich sogar mehr Authentifizierungsfaktoren absichern möchte.

 

Über Mohammed Malek

Mohammed Malek ist bei der Brainloop AG seit Juli 2016 beschäftigt. Als Presales Consultant ist er verantwortlich für die Präsentation der Brainloop-Lösungen an Interessenten und Kunden sowie für die Steuerung der Beantwortung von RFP´s.

Vor seinem Wechsel zur Brainloop AG war Mohammed Malek in verschiedenen Bereichen tätig. Nach Abschluss seines Bioinformatik-Studiums an der FH Weihenstephan startete er seinen beruflichen Werdegang in der digitalen Event-Industrie als Customer Relationship Manager bei XING SE, wechselte dann zu einem weltweit führenden Software-Anbieter für technische Berechnungen und Multidomain-Simulation (MathWorks). Herr Malek verfügt über ein fundiertes Wissen bei SaaS-Lösungen sowie in Kundenkommunikation. Seine Mehrsprachigkeit und sein breiter interkultureller Background zeichnen ihn besonders aus.

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